Mrz 31 2011

Primer Congreso Latinoamericano de Salud

28. bis 31.03. 2011. Der erste Lateinamerikanische Gesundheitskongreß zum Thema “Soziale Begrenzungen und Teilnahme der Bürgerschaft”, findet in La Paz statt. 14 Länder, v.a. aus Latein- und Südamerika, nehmen teil. Referenten aus Mexiko, Kolumbien, Chile, Uruguay, Paraguay, Peru, USA und Bolivien erzählen von Projekten, politischen Richtlinien, Gesetzen, Zielen und Erfolgen. Ein großes Thema ist die Begrenzung der gesundheitlichen Versorgung durch den Género, die Ungleichbehandlung und Diskriminierung der indigenen Frauen, häusliche und sexuelle Gewalt gegenüber Frauen. 42,5 % der Lateinamerikanischen Frauen haben am eigenem Leib körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren, 16,5 % sind psychischer Gewalt und Demütigungen ausgesetzt. Deshalb proklamiert frau: “No más secretos de lo privado; ni abuso de poder!” So erzählte uns heute früh die kämpferische, leidenschaftliche Ex Gesundheitsministerin  von Chile. Wer erlaubt irgendwem an jemanden Gewalt auszuüben? Warum meinen erschreckend viele Männer Frauen misshandeln und sexuel demütigen zu dürfen? Wer um Himmels Willen, meint ein Recht auf einen anderen Mensch zu haben?

In meiner Mittagspause, auf einem Spaziergang, beobachte ich, wie ein junger Mann einer Jugendlichen, beides Schüler, so schätze ich,  den Weg versperrt, sie ständig berührt und nicht akzeptiert, dass sie NEIN sagt und schreit. Was kann man an dem Satz: “Rühr mich nicht an! ” nicht verstehen? Ich frage von der anderen Straßenseite laut zu den beiden hinüber: “Brauchen Sie Hilfe?” und zu ihm ” Sie müssen lernen Respekt vor einer Frau zu haben. Respektieren Sie den Willen und das Nein dieser Frau”. Schließlich lässt er von ihr ab und das junge Mädchen kann weglaufen. Warum meint man, man könne sich über den Willen eines anderen hinwegsetzen. Was geht in uns Menschen nur vor?


Mrz 14 2011

Catástrofe natural

Ich weiß, die Überschwemmungen und Erdrutsche hier in Bolivien sind kein Vergleich zu der Katastrophe in Japan. Es ist unvorstellbar furchtbar, was in Japan passiert ist und noch passieren kann. Trotzdem leiden auch hier  die Menschen unter den Folgend er Naturgewalten. Hier in Bolivien, in La Paz ist es glimpflich abgegangen. Departamentos sind überschwemmt, Häuser zerstört, und obwohl es 14 ooo Obdachlos gewordenen Menschen gibt,  sind keine Totoen zu beklagen.
Jael ausgestattet mit Kleiderspenden, März 2011

Jael ausgestattet mit Kleiderspenden, März 2011

Unsere Stromausfälle, kein fließend Wasser zur Verfügung haben usw. wurden bis jetzt immer innerhalb eines Tages behoben. In Auffang- und Hilfslagern werden betroffene Menschen betreut undversorgt. Die Bolivianer zeigen sich sehr solidarisch und mitfühlend, Hilfsorganisationen packen an und auch die Regierung hilft.

Wir sind vor Schlimmerem bewahrt worden

und beten für die Menschen inJapan, dass noch Schlimmeres aus bleibt.
Jael, Tochter einer betroffenen Familie, die alles verloren hat
Jael, Tochter einer betroffenen Familie, die alles verloren hat

Eines der vielen Hilfslager in La Paz

Eines der vielen Hilfslager in La Paz