Estado Plurinacional de Bolivia
Heute habe ich von unserer Öffentlichkeitsbeauftragten eine kurze Einführung in das Land bekommen. La Paz ist nicht nur eine Stdat oder DIE Stadt oder die Stadt mit Regierungssitz. Sie ist nur die 3. größte Stadt des Landes, das auf aymarischWuliwya Suyyu heißt. La Paz ist auch einer von 9 deparamentos, in die sich Bolivien verwaltungsrechtlich aufteilt. Der Bedeutung anch sind dies: La Paz, Santa Cruz, Cochabamba, Chuquisaca (Sucre), Potosí, Bení, Pando, Oruruo, Tarija. Das departamento La Paz besteht aus 22 provincias. Die Stadt La Paz liegt in der Provinz Murillo. Es gibt 36 anerkannte indigenenSprachen die gleichberechtigt dem Spanischen als Amtssprachen anerkannt sind.
Etwa 72 % der Bevölkerung gehört der Indigenen Bevölkerung an, meist Quechua (30,7 %) und Aymara (25,2 %); 27,5 % der Bevölkerung sind Mestizen. Die übrigen Bewohner des Landes sind Weiße, meist Nachkommen der spanischen Kolonisten, aber auch ungefähr 40.000 Mennoniten.
Bolivien gehört zu den ärmsten Landern in Südamerika. Gegenüber Guatemala allerdings scheint Bolivien in Punkto Lebensqualität, Entwicklung, Kampf gegen Armut, Analfabetismus schon einige Schritte mehr geschafft zu haben. Es gibt Bodenschätze, wie z.B. freie Erdgasvorkommen, Lithiumvorkommen.
Ein Großteil der Bevölkerung ist nach wie vor in der Landwirtschaft beschäftigt. Nur im tropischen Tiefland im Osten wird die Landwirtschaft dabei einigermaßen modern betrieben, im Altiplano mit seinen klimatisch ungünstigen Anbaubedingungen dagegen wird traditionell auf Subsistenz-Basis angebaut.
Kontrovers diskutiert ist der Koka-Anbau. Nach wie vor stellt er einen der Hauptwirtschaftszweige des Landes. Coca ist nicht nur ein Rohstoff für Kokain, sondern wird von der Bevölkerung der gesamten Andenregion als Genussmittel genutzt wird, ob als Tee oder zum Kauen. Um den Cocaanbau ist ein heftiger Streit zwischen der Regierung und den Cocabauern entbrannt, der mit zu der chaotischen politischen Situation 2002–2003 führte. Der derzeitige Präsident Evo Morales gehörte vor seiner Wahl der Cocalero- (Kokabauern-)-Bewegung an. Huete muss erselbst Streiks und Ärger der Cocabauern ertragen.
Ich las, dass in Bolivien nur 85 % der Bevölkerung Zugang zu Trinkwasser hat, dass es 63 % Arme gibt und 37 % extreme Armut. Walter Scheel hat die Kooperation zwischen Dtl. und Bolivien ins Leben gerufen mit der Organisation DED, sie nahm am 31.12.1965 ihre Arbeit auf und schickte Freiwillige ins Land um Aufbau zu betreiben, Wissen, usw. zu vermitteln. Eine Studie zeigt, dass 6-7 Frauen von 10 häusliche Gewalt oder außerhäusliche Gewalt erleiden.
Unsere Klienten, also die, der Soforthilfe, bestehen aus: – 54 % Erwachsenen (davon sind 11% Frauen und 43% Männer)
- 46 % Kinder und Jugendliche, die wir auf der Straße, in den Kindereinrichtungen und in den Gefängnissen betreuen
D.h. wir betreuen mehr Erwachsene und Senioren als Kinder und Jugendliche, mehr männliche als weibliche Klienten.
- Bei 6 von 10 Kindern werden Menschenrechte verletzt.
- Nur 4 von 10 Jugendlichen beenden die Schule (8 Jahre Primaria und 4 Jahre Secundaria, Abschluss. Bachiller de Humanidades)
- 46% Kinder leiden an Unter- oder Mangelernährung, sind chronisch krank (HIV, Hepatitis, Krätze usw.). Sie leiden unter körperlichen, seelischen, sexuellem Missbrauch, Vernachlässigung durch die Eltern, bekommen keine Werte vermittelt und haben auch keine, stehen in Gefahr stofflich abhängig zu werden. Viele minderjährige Mädchen werden schwanger. Die meisten der Kinder beginnen ihr Arbeitsleben mit 7 Jahren.
- 54 % der Erwachsenen sind Analphabeten, leiden an Unter- oder Mangelernährung, an Alkohol Abusus und Obdachlosigkeit.








