Los ultimos días en alemania para mi
Der 2. und 3. Adventssonntag standen ganz im Zeichen der Ausreise, meines neuen Wirkungskreises, der Verabschieddung aus Deutschland und guter Wünsche von vielen Menschen. Zunächst wurde ich in der Gemeinde Siegen Mitte (FeG) im Rahmen eines Gottesdienstes gesegnet und verabschiedet. Besonders berührend war das von Tabea und Tobi gesungene Lied “Ich bin bei dir” das ging mir natürlich besonders nahe (Schnief).
Renate, meine Freundin und Spanischlehrerin gab mir einen besonders schönen Segen mit auf dem Weg:
Es war ein rundum schöner Gottesdienst. Vielen Dank an alle, die sich Gedanken zur Ausgestaltung gemacht und bei der ‘Umsetzung geholfen haben.
Den 3. Advent verbrachten meine Kinder und ich in Mainhardswinden, Ansbach, Mittelfranken. Die dortige Gemeinde hatte nach vorangegangener Prüfung beschlossen mich und meine Arbeit in La Paz zu unterstützen. Der feierliche Aussendungsgottesdienst, indem dieser Beschluss öffentlich und vor Gott noch einmal bekundet wurde, war etwas ganz besonderes. Von z. T. weit her reisten Menschen an, in deren Gemeinde ich einmal Pfarrfrau gewesen war. Aus unserer ersten Pfarrstelle, Ditterswind, waren sogar Frauen von meinem damals gegründeten und ersten Frauenchor, den Praysinges, gekommen. Aus Alfalter kam eine liebe Bekannte mit Familie von meinem zweiten Chor, den Jubilatesingers; von diversen Frauengruppen aus Ebern, Vorra, Ditterswind waren Frauen gekommen und brachten Grüße von altvertrauten Menschen mit. Aus Siegen waren 3 Familien angereist, aus Amerika, aus Bayreuth, Sachsen, Coburg, aus Baden Würtemberg, Ebhausen, Michelbach, und meine lieben Puschendorfer Schwestern waren da. Sie alle nahmen Anteil und freuten sich mit mir. Die Kirche war voll und es war als ob der gesamte Himmel zuschaut und sich mitfreut. Der Gottesdienst begann mit Orgelvorspiel, Begrüßung durch Pfarrer Küfeldt, Abkündigungen, Lied, Gnadenzuspruch, Lied und Gebet. Danach tanzten Esther und ihre Freundin Janika einen wunderschönen Tanz mit soviel Anmut…. für Gott und natürlich für mich. Ich gab eine 5 minütige Einführung mit Bildern aus der Arbeit der Soforthilfe. Nach einem weiteren Lied hielt Pfarrerin Küfeldt die Predigt. 1. Kor. 4, 1-5. Es war so treffend und authentisch. Sie sprach über Erwartungshorizonte, die Menschen oder der Arbeitgeber an einen haben oder die man selbst hat. Wichtig ist, dass man sich nicht zu sehr davon unter Druck setzen läßt. Sondern seinem Auftrag treu ist. Letztverantwortlich bin ich Gott, der mein Auftraggeber ist. Montag las ich dann eine echt passende Ergänzung in Sacharja 8, 15-17. Das will ich mir zu Herzen nehmen und danach handeln. Nach der Prdeigt hat Pfarrer Küfeldt mich “vereidigt” und ich durfte (wie die Bundesminister nach ihrer Wahl) vor der Gemeinde sagen : “Ja, mit Gottes Hilfe”. Danach kamen meine Kinder zu mir an den Alter und segneten mich und gaben mir einen Spruch, einen Wunsch, einen Vers mit. (spätestens jetzt liefen die Tränen, nicht nur bei Muttern, auch viele Anwesende kämpften mit den Tränen). Meine Söhne sangen zwei Lieder, die ich mir gewunschen hatte: “Ich weiß, dass mein Erlöser lebt” und ein selbstkomponiertes: “Dein ist die Zeit”. Es folgten verschiedenen Grußworte (Siegen: Christoph Herder, Puschendorf: Schwester Rosemarie Bareiß, Heinz Hinsche, Vorsitzender der Soforthilfe, Ebhausen). Albrecht Engler, der Künstler in unserem Vorstand rundete dann alles mit einem Saxophonstück ab. (Alle Achtung, Abi, super gespielt! Vielen Dank). Tja, und dann war der schöne Gottesdienst auch schon fast zu Ende, aber bei Brotverkauf (am Vorabend fanden sich einige in der Berufsschule zum Brotbacken zusammen. Muy rico!!) und Kaffee, anschließend auch noch ein richtiges Mittagessen konnte ich noch mit vielen Bekannten sprechen.
Ich bin wirklich dankbar, zufrieden und GLÜCKLICH. Gott segne euch, uns, diejenigen, die ich (schweren Herzens) zurücklasse und die Arbeit der SH.


